Flugbericht: Langxiang YF-23

 

Endlich, ich hatte schon daran gezweifelt diese Jahr noch mit der YF-23 starten zu können. Doch vergangenes Wochenende war es endlich wieder einmal richtig schön mit einem leichten frischen Wind. Die Technischen Probleme wie das ausfahrbare Fahrwerk sowie die Radbremsen konnte ich beseitigen. Somit stand dem ersten Flug nichts mehr im Weg.

 

Die YF-23 war für mich wieder eine Stufe höher als meine bisherigen RC-Flieger da sie viel grösser und schwerer ist und im Verhältnis dazu eigentlich fast zu kleine Tragflächen hat. Daher konnte ich sie überhaupt nicht einschätzen und musste alles auf mich zukommen lassen. Nur eines wusste ich VOLL SCHUB! Das sollte man sich bei der YF-23 von Langxiang hinter die Ohren schreiben den sonst bringt man den Vogel nicht hoch. Allein auf Asphalt benötigte die YF-23 knappe 20m bis sie abhob. Ein Start auf Rasen schliesse ich hiermit völlig aus.

Während dem Flug musste ich nur noch das Querruder etwas Trimmen, der Rest war perfekt eingestellt. Wie ich schon vorab gehört habe muss die YF-23 wirklich flott geflogen werden. Tut man das nicht, stämmt sie sich nach oben hoch und beginnt zu Taumeln. Vom Speed her habe ich etwas mehr erwartet und der Sound klingt durch die nicht ganz Synchron laufenden Impeller auch etwas speziell. Aber im gross und ganzen bin ich für den Erstflug recht zufrieden. Was die Flugeigenschaften bezüglich Wendigkeit und Kunstflug angeht, kann ich nach meinem ersten Flug noch nichts genaues sagen da ich noch nicht mit vollen Ausschlägen geflogen bin. Ich hoffe aber dass ich das bald noch nachholen kann. Sie wirkte jedenfalls recht kontrollierbar und keinesfalls träge.

Die Flugdauer beträgt mit einem 5000mAh 6S Lippo knappe 4-5 Minuten. Wer eine DX8 besitzt kann meine YF-23 Settings HIER downloaden.

Nachfolgend noch das Flugvideo. Viel Spass!

Teil 1 – Aufbau
Teil 2 – Elektronik

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2 thoughts on “Flugbericht: Langxiang YF-23

  1. Super guter Bericht mit tollen Photos! Danke.
    Nur das mit dem Servo hätte (einfacher) ich mit einer „Servo-Umkehr-Elektronik“ gelöst: ist winzig (6Gr) und kosten grade mal 7,-€.
    Tolles Modell!

    1. Ja da hast du natürlich recht. Nur wollte ich an diesem Tag unbedingt noch Fliegen und hatte grad keine Servo-Reverser zu Hand. Darum hab ich halt das Gebastel gemacht.