Aufbau: Lanxiang YF-23

 

Lange hab ich überlegt ob ich mir dieses Model von Lanxiang kaufen soll oder nicht. Hauptkaufgrund war, dass ich seit meiner Kindheit Fan der YF-23 bin und sie mir wegen dem speziellen Design sehr gefällt. Was mich aber am Kauf hinderte, ist das nicht vorhandensein von Berichten im Web. Daher, man findet praktisch keine Infos über Flugeigenschaften, Aufbau, Verarbeitung, etc. Lediglich zwei Videos auf YouTube und ein Bericht im FMT 7/13 auf Seite 106 gaben noch ein wenig Aufschluss über den Jet.
So hab ich meinen Mut gefasst und mir den Jet als PNP Version gekauft, mit dem Vorwand, wenigstens einen guten Bericht darüber verfassen zu können. Im ersten Teil meines Berichts geht es erst mal ans Auspacken und zusammenbauen.

 

Lieferumfang

Alle Teile, sprich der Rumpf, sowie die beiden Tragflächen, die Leitwerke und die Nase sind in einzelne Plastiksäcke verschweisst. Dazu gibt es noch eine Bedienungsanleitung in englisch und ein Säckchen mit Schrauben, Stiften, Ruderhörnern und Anlekungen.

 

Qualität

Die YF-23 beteht wie die meisten derartigen Modelle aus Schaum. Dieser dünkt mich hier recht gut. Teils sogar besser als es bei einigen Parkzone Modellen der Fall ist. Was hingegen eher etwas minderwertig wirkt sind die Ruderhörner. Denn wenn dieser Jet wirklich an die 200 km/h fliegen soll, dann halten das diese Kunststoffhörner nicht lange durch. Daher lohnt es sich, diese evtl. zu ersetzen.
Weiter etwas skeptisch gemacht, haben mich die Leitwerke. Denn diese werden schlicht und einfach Fläche auf Fläche angeklebt. Lediglich ein Kunststoffplättli welches eingesteckt wird, stabilisiert das ganze noch etwas.

 

Aufbau

Das Zusammensetzen der YF-23 ist recht einfach da schon die ganze Elektronik inkl. Servos verbaut sind. Allerdings müssen dennoch einige Vorbereitungen getroffen werden. Die Tragflächen z.B. sind so konstruiert, dass sie bei Bedarf abgenommen werden können. Dazu sollte man erst die Steckmodule in den Schaum Kleben und mit dem Zusammenstecken abwarten, bis diese angetrocknet sind. Zwischenzeitlich kann man die Ruderhörner schon mal an den Rudern anbringen. Die Nase wird auch gesteckt und verklebt. Ist der ganze Jet zusammen, kann man noch die Anlenkungen anbringen und die YF-23 ist fertig.

Nebenbei ist noch zu erwähnen dass ich den „Pattex 100% Kleber“ verwendet habe und nicht den mitgelieferten Harzkleber. Denn dieser machte einen minderwertigen Eindruck. Beim Pattex weiss ich das er 100% hält 😉

 

Fazit

In Anbetracht das schon alle Servos, Regler, BL-Motoren und Impeller verbaut sind und mich das ganze „nur“ CHF 300.- gekostet hat, sollte ich nicht meckern. Abgesehen von den etwas billigen Ruderhörnen und Anlenkungen, sowie der nur aufgeklebten Leitwerke, bin ich zufrieden. Die YF-23 hinterlässt soweit einen guten Eindruck.
Wie sich der ganze Aufbau dann in der Praxis beweisst und was die verbaute Elektronik taugt, lässt sich erst bei einem späterem Erstflug herausfinden. Ob dies noch in diesem Jahr der Fall ist kann ich aber noch nicht sagen.

Teil 2 – Elektronik
Teil 3 – Flugbericht

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