Elektronik: Langxiang YF-23

 

„Aussen Hui und innen Pfui“ das hörte ich oft im Zusammenhang mit Langxiang. Das war auch ein Grund weshalb ich mir lange unsicher war eine YF-23 zu Kaufen. Dennoch habe ich mich schlussendlich dafür entschlossen – in der Hoffnung – vielleicht einen positiven Bericht darüber verfassen zu können. Leider kann ich dass nicht mehr zu 100%…

 

Billige Elektro-Teile

Das bei der Langxiang YF-23 nicht top Ware verbaut ist sollte klar sein. Dies aber nicht nur weil es ein „Chinaflieger“ ist, sondern auch vom Preis her. Mit CHF 300.- kann man nicht ein top Modell erwarten. Trotzdem müsste wenigstens zu beginn alles voll funktionsfähig sein. Wie aber schon im Bericht des FMT 7/13 zu lesen war, hatte auch ich defekte Servos. Nämlich Querruder- u. Landeklappenservo der linken Tragfläche welche nicht funktionierten. Scheinbar hat es Langxiang nicht so mit der Prüfung der Teile.
Zudem klemmt ironischerweise noch das rechte Fahrwerk sporadisch und will nicht immer Ausfahren. Schon bei dem echten YF-23 Prototypen wollte dieses Fahrwerk nicht so recht herauskommen.
Und wenn wir schon beim Fahrwerk sind, dann wären da noch die Radbremsen. Diese haben eine leichte Verzögerung, funktionieren aber grundsätzlich gut. Grundsätzlich deshalb, weil scheinbar ein Wackelkontakt vorhanden ist und die Radbremsen dadurch manchmal kurz klemmen, was bei einem Start lästig werden kann.

 

Ärger mit den Servos

ready2fly ersetze mir die zwei defekten Servos ohne Probleme. Zwei weitere kaufte ich noch für die Höhenruder dazu, da ich diesen Billig-Servos nicht mehr traute. Ich habe zwar gehofft ready2fly würde mir auch diese zwei gutschreiben, da es sich nun wirklich um kein unbekanntes Problem mehr mit den Servos handelt.
Anyway… Die Servos hatte ich ja jetzt. Wenn da nur die Umpolung der Servos wäre. Denn da die Klappen und Höhenruder per Y-Kabel am Empfänger angeschlossen sind, ist je ein Servo werksseitig umgepolt. Ansonsten würden diese gegeneinander laufen. Dumm nur dass es die neuen Servos nicht sind. Nochmals zurück zu ready2fly und mir zwei Servos-Reverse auf eigene Kosten zu holen, dafür hatte ich keinen Bock. Stattdessen baute ich kurzerhand die Servo verkehrt herum ein und das Problem war mit ein wenig gebastel gelöst.
Eine andere Lösung wäre noch die Servos selber um zu polen. Dazu müssen die zwei äusseren Drähte am Potentiometer, sowie jene zwei am Motor vertauscht und neu angelötet werden.

 

Grösserer Akku

Die YF-23 ist eigentlich für einen 6S 4000mAh LiPo ausgelegt. Da ich aber demnächst noch die TaftHobby ViperJet bekomme und diese für ein 5000mAh LiPo konzipiert ist, wäre es mir lieber für beide Jets die selbe Akkugrösse verwenden zu können. Der 5000er ist zwar 150g schwerer als sein kleinerer Bruder und nebenbei auch noch etwa 15mm länger, aber eigentlich passt er schon ganz gut in die YF-23. Lediglich oben im Cockpit musste ich etwas Schaum rausschneiden und hinten noch etwas von Anschlag. Danach passte der 5000er wunderbar hinein. Was den Schwerpunkt angeht, klebte ich noch je 15g in die beiden Turbinenauslässe und danach stimmte die Ballance.

Gwicht ohne Akku = 1’849g
Gewicht mit Akku = 2’593g
Herstellerangabe = 2’700g

 

Jetzt fehlt noch der erste Flug

Da nun grundsätzlich „alles“ funktioniert, steht eigentlich nichts mehr im Weg die Maschine einmal in die Lüfte zu lassen. Ich hoffe das Wetter spielt noch ne weile mit und ich kann bald den Erstflug mit der YF-23 machen. Bis dahin versuche ich noch die Fahrwerksprobleme zu lösen. Bis bald…

Teil 1 – Aufbau
Teil 3 – Flugbericht

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